Archiv für Hobby

5 x Foto-Software – für jeden ist etwas dabei

Fast jeder hat heute eine gute Digital-Kamera und / oder ein Foto-Handy, mit dem sich auch bereits passable Fotos machen lassen. Oft möchte man diese Fotos dann am PC nachbearbeiten. Ob es sich dabei um die Entfernung der bekannten “roten Augen” handelt oder man einfach nur das Foto optimieren möchte spielt keine Rolle. Für alle diese Aktivitäten braucht man eine gute Foto-Software. Es gibt zahlreiche gute Software im Angebot, von gratis bis zu einem Preis von mehreren hundert Euro. Hier stellen wir 5 Top-Foto-Softwares vor.

Adobe Photoshop CS5
Eine sehr gute, professionelle Software ist der bekannte Photoshop. Wer sich als Profi oder als sehr ambitionierter Hobby-Fotograf betätigt und auch eine (Nach)-Bearbeitung auf diesem Niveau möchte und braucht, liegt mit dieser Software absolut richtig. Die schnelle Bildkorrektur sowie die Möglichkeit zur Beseitigung von Farbstörungen sind nur zwei der viele Möglichkeiten, die den Anwender begeistern. Es gibt verschiedene Editionen, die Grundversion kostet ca. 800 Euro.

Corel Paint Shop X3

Dieses Unternehmen bietet mit seiner Corel Graphics Suite X5 auch eine Software aus dem Profi-Semiprofi-Segment, aber hier stellen wir eine andere Version vor, den Paint Shop X3. Auch diese Software ist sehr leistungsstark und mit vielen Funktionen ausgestattet, aber preislich attraktiver für den normalen Hobby-Fotografen. Der Kaufpreis liegt bei rund 100 Euro.

Magix Photo & Grafik-Designer 6

Diese Software bietet viel für wenig Geld. Und für die meisten Fotografen dürfte die recht leicht zu erlernende Bedienung attraktiv sein. Auch die Bearbeitung in Echtzeit, so dass man gleich sehen kann, was bearbeitet wurde und die Möglichkeit leicht ein Grafiktablett zu integrieren dürfte viele Foto-Faniker begeistern. Der Preis ist ca. 70 Euro.

Serif Digital Photo Suite

Mit dieser Foto-Software kann man optimieren und korrigieren und zwar schnell und einfach. Aber das ist noch lange nicht alles was das Programm bietet. Es können auch Portraits sehr leicht bearbeitet werden sowie Kunsteffekte in das Foto integriert werden. Der Preis ist dabei für alle Foto-Bearbeiter attraktiv, er liegt bei rund 30 Euro.Gimp
Mit Gimp kann man nichts falsch machen, denn hierbei handelt es sich um ein Open-Source-Programm, das heißt, diese Software ist gratis. Und sie muss sich nicht hinter Kauf-Software verstecken, denn Gimp bietet jede Menge Filter und Werkzeuge zur Foto-Bearbeitung.

Fazit: Da Gimp kostenlos ist, kann man es einfach ausprobieren, aber auch bei den hier vorgestellten Kauf-Programmen gibt es jeweils eine Testversion, die gratis benutzt werden kann. Das macht die Entscheidung leichter.

Die 5 häufigsten Anfängerfehler beim Fotografieren

Wer Erinnerungen, Momente und Situationen in Bildern festhalten möchte, wird über kurz oder lang zu einem Fotoapparat greifen. Gerade Anfänger denken dabei oft, dass sie nur die Kamera anschalten und auf den Auslöser drücken müssen und schon entstünden gute Fotos. Das dies aber nicht der Fall ist, zeigen zahlreiche Fotografien von Hobbyfotografen. Dabei machen Anfänger in der Regel immer die gleichen Fehler.

Viele Neu-Fotografen greifen zur Digitalkamera, schalten sie an, halten sie auf den Bildausschnitt und drücken ab. Was dadurch entsteht sind oftmals verwackelte Bilder, denn viele Kameras haben eine automatische Scharfstellung. Dafür muss der Auslöser jedoch erst einmal leicht gedrückt werden, bis das Bild scharf gestellt wurde, und dann durchgedrückt werden. Auch ein zwischenzeitliches Loslassen des Auslösers sorgt dafür, dass das Foto unscharf wird oder verwackelt.

Ein weiterer typischer Anfängerfehler beim Fotografieren ist die Motivwahl. Oftmals wird wild drauflos geknippst und erst zuhause werden unschöne Details im Hintergrund der Bildkomposition bemerkt. Diese könnten leicht vermieden werden, würde sich der Fotograf einen Moment Zeit für die Aufnahme nehmen. Es sollte darauf geachtet werden, ob nur die gewünschten Motive im Bild vorhanden sind. Erst dann sollte der Auslöser gedrückt werden.

Die Lichteinstellungen sind ein weiteres Problem bei Neulingen der Fotografie. Wenn die Sonne das Bild zu hell beleuchtet oder dunkle Plätze ohne Blitz fotografiert werden, ärgern sich viele Fotografen hinterher über das Foto, das nicht zeigt, was eigentlich gesehen wurde. Wer die Anleitung des Fotoapparates gründlich liest, nie gegen die Sonne fotografiert und den automatischen Blitz des Gerätes richtig nutzt, kann diese Ärgernisse vermeiden.

Die meisten der neumodischen Digitalkameras haben verschiedene Einstellungen für die unterschiedlichsten Situationen. So werden Licht- und Kontrasteinstellungen für Kinder, Sonnenuntergang, Schnee, Natur, Räume, Essen und Sport angeboten, die leider selten verwendet werden. Dabei wäre es gerade für Anfänger hilfreich, diese Programme zu nutzen, um schöne Bilder zu fotografieren. Wer sich nicht mit den Einstellungen auskennt und nur im Automatikmodus fotografiert, wird so mit Sicherheit die ein oder andere unschöne Überraschung erleben.

Der letzte der fünf typischen Anfängerfehler beim Fotografieren ist die mangelnde Bewegung. Da heutzutage alle Digitalkameras mit Zoomfunktion ausgestattet sind, wird der Zoom viel zu schnell benutzt. Gerade beim digitalen Zoom kann es so passieren, dass die Bilder unscharf werden, sollten sie später auf dem Computer begutachtet werden. Motive, die zu Fuß erreicht werden können, sollten daher auch aus der Nähe fotografiert werden und nicht aufgrund von Bewegungsfaulheit mit dem Zoom.